Kantonales Biodiversitätsmonitoring

Wie geht es der Natur – Aufbau und Betrieb eines kantonalen Biodiversitätsmonitorings

Landkärtchen bei der Eiablage (Foto © Thomas Marent)
Landkärtchen bei der Eiablage (Foto © Thomas Marent)

Stand der Dinge

Unser Motto: «Das Machbare tun». Wir machen Fortschritte sichtbar – mit Einblicken in die Projekte, mit Bildern, Filmen und Geschichten aus der Umsetzung. Der Stand wird jährlich aktualisiert, neue Inhalte kommen laufend dazu.

Das Biodiversitätsmonitoring Graubünden (BDM GR) sowie das ergänzte Monitoring der Biodiversitätsfördermassnahmen im Vertragsnaturschutz (ALL-EMA) verlaufen planmässig. Ergänzend wurden zwei Fallstudien zu Säumen auf Ackerland und zu Insekten in Graubünden (INSECT GR) gestartet. Weitere Monitoringprogramme erfassen gezielt seltene Tier- und Pflanzenarten, darunter Amphibien, Libellen, Makrophyten, Gefässpflanzen, ausgewählte Tagfalter und Heuschrecken sowie den Wanderfalken und Handlungsarten im Naturpark Beverin.

Vorabklärungen für ein Monitoring der Biotope auf Objektebene (WBS GR) wurden durchgeführt; aufgrund hoher Kosten wird auf eine Umsetzung verzichtet. Auch auf ein Monitoring der Insektenbiomasse wird aus Kostengründen verzichtet.

Umsetzungsziele

  • Der Kanton vertieft das Wissen bezgl. Zustand und zeitlicher Entwicklung der Biodiversität auf kantonaler und regionaler Ebene.
  • Der Kanton Graubünden baut ein umfassendes Biodiversitätsmonitoring auf. Dabei werden sowohl häufige und mittelhäufige wie auch seltene Arten, Populationen sowie Lebensräume mit geeigneten Langzeitprogrammen erfasst und überwacht.
Massnahmenblatt