Kantonales Biodiversitätsmonitoring
Wie geht es der Natur – Aufbau und Betrieb eines kantonalen Biodiversitätsmonitorings

Stand der Dinge
Wir zeigen, was gemeinsam entsteht. Schritt für Schritt. Der Stand der Dinge wird jedes Jahr am 22. Mai, dem Internationalen Tag der Biodiversität, aktualisiert. Bilder, Filme und Geschichten aus der Umsetzung kommen laufend hinzu. So werden Fortschritte und Engagement für alle sichtbar.
22. Mai 2026
Das Biodiversitätsmonitoring Graubünden (BDM GR) sowie das ergänzte Monitoring der Biodiversitätsfördermassnahmen im Vertragsnaturschutz (ALL-EMA) verlaufen planmässig. Ergänzend wurden zwei Fallstudien zu Säumen auf Ackerland und zu Insekten in Graubünden (INSECT GR) gestartet. Weitere Monitoringprogramme erfassen gezielt seltene Tier- und Pflanzenarten, darunter Amphibien, Libellen, Makrophyten, Gefässpflanzen, ausgewählte Tagfalter und Heuschrecken sowie den Wanderfalken und Handlungsarten im Naturpark Beverin.
Vorabklärungen für ein Monitoring der Biotope auf Objektebene (WBS GR) wurden durchgeführt; aufgrund hoher Kosten wird auf eine Umsetzung verzichtet. Auch auf ein Monitoring der Insektenbiomasse wird aus Kostengründen verzichtet.

Umsetzungsziele
- Der Kanton vertieft das Wissen bezgl. Zustand und zeitlicher Entwicklung der Biodiversität auf kantonaler und regionaler Ebene.
- Der Kanton Graubünden baut ein umfassendes Biodiversitätsmonitoring auf. Dabei werden sowohl häufige und mittelhäufige wie auch seltene Arten, Populationen sowie Lebensräume mit geeigneten Langzeitprogrammen erfasst und überwacht.