Neophyteneindämmung

Eine Gemeinschaftsaufgabe

Das Schmalblättrige Greiskraut (Foto © ANU)
Das Schmalblättrige Greiskraut (Foto © ANU)

Stand der Dinge

Unser Motto: «Das Machbare tun». Wir machen Fortschritte sichtbar – mit Einblicken in die Projekte, mit Bildern, Filmen und Geschichten aus der Umsetzung. Der Stand wird jährlich aktualisiert, neue Inhalte kommen laufend dazu.

Massnahme 18 wird derzeit in mehreren Teilprojekten umgesetzt. Um die begrenzten Ressourcen (finanziell und personell) langfristig zielgerichtet einzusetzen, wurde die Erarbeitung eines Neobiota-Managementkonzepts für schutzwürdige Lebensräume in Auftrag gegeben. Damit soll eines der Ziele der Biodiversitätsstrategie Graubünden erreicht werden: «Die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten mit Schadenspotenzial wird bis 2032 so weit eingedämmt, dass wertvolle und seltene Lebensräume, zentrale Vernetzungsgebiete sowie die davon abhängigen einheimischen Arten nicht gefährdet sind.» Die Arbeiten am Konzept sind weit fortgeschritten (Fertigstellung 2026).

In der Praxis zeigt sich, dass es für betroffene Akteure oft schwierig ist, kurzfristig und flexibel Arbeitskräfte in der Region zu mobilisieren, die bei der Eindämmung invasiver Arten mithelfen. Gleichzeitig erhält die kantonale Neobiotafachstelle regelmässig Anfragen von Personen und Gruppen, die sich aktiv für die Natur engagieren möchten. Mit «NeoJob» auf dem Neobiotaportal www.neomap.ch besteht seit Frühling 2026 die Möglichkeit, diese beiden Seiten zusammenzubringen. Konkrete Einsätze können an spezifischen Neophytenstandorten ausgeschrieben werden, inklusive einer allfälligen Entschädigung. Interessierte können über das Portal Kontakt aufnehmen und nach gegenseitiger Absprache die Aufgabe übernehmen. Die Registrierung für NeoJob ist kostenlos.

Umsetzungsziele

  • Der Kanton erarbeitet einen Aktionsplan zur flächendeckenden Überwachung und Eindämmung der Neophytenvorkommen.
  • Der Kanton fördert die Neophyteneindämmung unter Einbezug der Gemeinden und der Allgemeinheit.
Massnahmenblatt

Einblick in die Arbeit

Foto © ANU
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Schön anzusehen, aber problematisch: die giftige Lupine

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Man muss die Lupine mit ihrer langen Pfahlwurzel ausgraben, sonst kommen sie einfach wieder. Josua Visani, Einsatzleiter der Stiftung Umwelteinsatz, erklärt Zivildienstleistende das Vorgehen. Auch Freiwillige, Schulklassen und Jugendliche in Sommerjobs helfen dabei, die Lupine aus ökologisch sensiblen Gebieten zu entfernen.

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Die Lupine ist sehr giftig und hat keinerlei Fressfeinde. Es ist wichtig, dass sie richtig entsorgt wird – nämlich nicht auf dem Kompost, sondern im Kehricht.

Das Projekt im Film

Aus dem Newsroom

Alle Berichterstattungen in öffentlichen Medien bündeln und teilen wir hier. Der Newsroom wird laufend erweitert und aktualisiert.

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Die Lupine zieht Blicke an – und dem Flussregenpfeifer den Boden unter den Füssen weg

In den Bündner Flusslandschaften breitet sich die Vielblättrige Lupine rasant aus – schön anzusehen, aber fatal für wertvolle Auenlebensräume und seltene Arten. Ein gemeinsames Engagement von Gemeinden, Kanton, Umweltorganisationen, der Stiftung Umwelteinsatz und vielen Freiwilligen zeigt, dass die Bekämpfung unverzichtbar und erfolgreich ist.

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NeoJob – anpacken und mit der Natur profitieren

NeoJob bringt zusammen, was zusammengehört: Menschen, die bei der Neophyten-Eindämmung Unterstützung brauchen und Menschen die mit anpacken wollen. In jeder Region steckt viel Potenzial an helfenden Händen – nutzen wir es gemeinsam! Jetzt entdecken und kostenlos mitmachen:

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