Sensibilisierung der Bevölkerung, Gäste und Behörden

Biodiversität besser kennenlernen und verstehen

Die Gebänderte Prachtlibelle (Foto © Thomas Marent)
Die Gebänderte Prachtlibelle (Foto © Thomas Marent)

Stand der Dinge

Unser Motto: «Das Machbare tun». Wir machen Fortschritte sichtbar – mit Einblicken in die Projekte, mit Bildern, Filmen und Geschichten aus der Umsetzung. Der Stand wird jährlich aktualisiert, neue Inhalte kommen laufend dazu.

«Unser Naturschatz. Unsere Verantwortung» – diese Kernbotschaft steht im Zentrum des erarbeiteten Kommunikationskonzepts. Denn Graubünden braucht Biodiversität, und die Biodiversität braucht Graubünden. Ganz einfach deshalb, weil der Klimawandel Unsicherheiten mit sich bringt: für uns Menschen, aber auch für die Biodiversität selbst. «Vielfalt» erleichtert die Anpassung an die Umweltveränderungen.

Viele Menschen beeinflussen im Alltag das Naturkapital, oft ohne sich dessen bewusst zu sein. Im Jahr 2025 haben wir deshalb gezielt verschiedene Berufsgruppen angesprochen: mit Präsentationen, Artikeln, Social Media und Veranstaltungen.

Besonders gefreut haben uns spontane Rückmeldungen bei der Umsetzung verschiedener Massnahmen – oft von Menschen, die bisher wenig Berührung mit Biodiversitätsthemen hatten. Das zeigt: eine der wirkungsvollsten Formen der Sensibilisierung ist gemeinsames Handeln und gegenseitiges Lernen. Inspirierende Maschinisten, Zivildienstleistende, Jungprofis, Werkhofmitarbeiter und viele andere zeigen wir in Bild und Video, denn Begeisterung ist ansteckend.

Umsetzungsziele

  • Der Kanton definiert im Rahmen eines Kommunikationskonzepts 2023–2028 die Schlüsselthemen, die Kernbotschaften und die umzusetzenden Kommunikationsmassnahmen. Das Konzept setzt zeitliche, thematische und zielgruppengerechte Schwerpunkte. Die Reichweite der Kommunikationsmassnahmen wird systematisch erfasst.
  • Der Mehrwert von sachgerechtem Handeln für die Biodiversität (z. B. naturnahe Gärten, mehr liegen- und stehenlassen für die Natur: Mahdreste, Asthaufen, «ordentlich g’schlampert», intakte Ökosysteme und einheimische Pflanzen) wird im Sinne von Ideenbörsen bekannt gemacht.
Massnahmenblatt

Einblick in die Arbeit

«Was macht Bergwiesen so wertvoll»?  Diese und weitere Fragen machten am Sechseläuten in Zürich die Bedeutung der Biodiversität im Gastkanton Graubünden sichtbar.

60’000 Haushalte wurden über Artikel in der Bündner Woche sowie in der Prättigauer & Herrschäftler Zeitung erreicht. Ergänzend dazu veröffentlichten wir Social-Media-Beiträge zu saisonal relevanten Themen. Diese wurden über die Facebook-, Instagram- und LinkedIn-Kanäle des Kantons verbreitet.

Foto © ANU
Foto © ANU

Stolz präsentieren Mitarbeitende des Werkhofs einen neu gepflanzten Baum. Er ist Teil einer ökologischen Aufwertung in Domat/Ems und wird künftig Schatten spenden sowie Lebensraum für zahlreiche Tierarten bieten.

Foto © ANU
Foto © ANU

Gemeinsam gestalten Schülerinnen und Schüler ihr Schulhausareal naturnäher. Bei der Pflanzaktion in Lachen erleben sie Biodiversität unmittelbar und lernen, wie wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen.

Aus dem Newsroom

Alle Berichterstattungen in öffentlichen Medien bündeln und teilen wir hier. Der Newsroom wird laufend erweitert und aktualisiert.

Eine intakte Biodiversität ist ein wichtiges Kapital

Graubünden setzt auf eine umfassende Biodiversitätsstrategie: Das Ziel ist, Biodiversität zu erhalten und nachhaltig zu fördern.

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