
Das Machbare zur richtigen Zeit tun
- 28 Massnahmen bilden das Herzstück der ersten Umsetzungsetappe der Biodiversitätsstrategie Graubünden. Sie setzen dort an, wo konkret etwas bewegt werden kann. Dabei arbeiten Kanton, Gemeinden und weitere Akteure zusammen.
Gemeinsam erhalten und stärken sie das Naturkapital für die nächsten Bündner Generationen.
Die 28 Massnahmen

Integrales Wassermanagement
Gemeinsam in Wassereinzugsgebieten denken – integrales Wassermanagement

Multifaktorielle Wirkungskontrolle
Lebendige Flüsse und Bäche – multifaktorielle Wirkungskontrolle

Kleingewässer
Kleingewässer – aufwerten, vernetzen und neu schaffen

Quellen
Quellen als Lebensräume verstehen und achtsam damit umgehen

Moore
Hydrologisch beeinträchtigte Moore im Kanton revitalisieren und sanieren

Feuchtwälder, seltene Waldgesellschaften
Feuchtwälder und weitere seltene Waldgesellschaften – Wissenslücken schliessen, Bewirtschaftung anpassen

Biotope im Wald
Hoch- und Flachmoore sowie Trockenwiesen und -weiden im Wald erhalten und fördern

Optimierung der BFF-Massnahmen
Erhaltung und Förderung der Biodiversität auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche und im Sömmerungsgebiet

Der Vergandung entgegenwirken
Der Vergandung entgegenwirken – das Naturerbe erhalten

Unterstützung lokaler Trägerschaften
Unterstützung örtlicher Bestrebungen zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität

Sanierung von Vernetzungsachsen
Zerschneidungseffekten entgegenwirken – Systematische Sanierung von Vernetzungsachsen

Ökol. Unterhalt Kantonsstrassenböschungen
Biodiversität am Strassenrand – Ökologischer Unterhalt von Kantonsstrassenböschungen

Biotopbäume im Offenland
Biotopbäume im Offenland als Lebensraum verstehen, erhalten und fördern

Biodiversitätsfreundliche kantonale Liegenschaften
Biodiversitätsfreundliche Liegenschaften – Ökologische Aufwertung und Pflege von Grünflächen bei Hochbauten und Anlagen des Kantons

Biodiversitätsfreundliche Siedlungen
Unterstützung von Gemeinden sowie Organisationen und Firmen bei Bestrebungen zur ökologischen Aufwertung und Pflege von Grünflächen

Seltene, prioritäre Arten
Besonders seltene und prioritäre Arten im Kanton erhalten und fördern

Semenza Retica
Semenza Retica – Begrünung mit gebietseigenem Saatgut

Neophyteneindämmung
Neophyteneindämmung – eine Gemeinschaftsaufgabe

Von der Praxis für die Praxis
Etwas tun – Praktische Fähigkeiten zur Biodiversitätsförderung erlernen, Erfahrungsaustausch stärken

Ökol. Kompetenz Landwirtschaftsbetriebe
Wissen was es braucht – Ökologische Kompetenz und Eigenverantwortung in den Landwirtschaftsbetrieben stärken

Pilotprojekt «Biodiversitätsbetriebe»
Zielorientierte Entschädigung von Biodiversitätsleistungen in der Landwirtschaft

Nachwuchs an Artenkennenden sichern
Arten erkennen – Nachwuchs an Artenkennenden sichern

Besucherlenkung / Rangerdienste
Natur erleben unter kundiger Führung – Rangerdienstleistungen

LiveAlpsNature
Biodiversität und Tourismus im Alpenraum – Umsetzung Projekt LiveAlpsNature

Sensibilisierung der Bevölkerung, Gäste und Behörden
Biodiversität besser kennenlernen und verstehen – Sensibilisierung der Bevölkerung, der Gäste und der Behörden

Fachstelle Umweltbildung PHGR
Sach- und stufengerechte Bildungsangebote für Lehrkräfte und Schulen – neue Fachstelle für Umweltbildung an der PHGR

Biodiversität im Boden
Biodiversität im Boden – die guten Geister im Untergrund kennenlernen und ihnen Sorge tragen

Kantonales Biodiversitätsmonitoring
Wie geht es der Natur – Aufbau und Betrieb eines kantonalen Biodiversitätsmonitorings